Igoumenitsa nach Kalabaka 06.05.2018


Igoumenitsa nach Kalabaka 06.05.2018
05. Tag (Fahrtag)

ins Gebirge und einen hohen Pass 252+166 km ca 5:17 +4:03 Std. Fahrzeit Bonus Runde 166km und ca. 4:03 Fahrzeit

Zum Glück sind die Griechen am Sonntag Spätaufsteher. So kommen wir ohne Stau durch die Stadt. Sogar der Nieselregen hört auf. Die Straße ist fast besser wie in Italien (was nicht schwer ist) . Irgendwann biegen wir auf kleinere Landstraßen ins Landesinnere ab. Hier sind die Straßen sehr eng und steil. Zum Glück ist ausgesprochen wenig Verkehr, wir sind fast die einzigen. Die Landschaft wird von extrem steilen Bergen geprägt. Die Berge bestehen vorwiegend aus bröseligem Gestein und sind zwischen 1000 m und 2500 m hoch. Die engen Täler reichen fast bis auf Meereshöhe hinunter. Die Strasse bestehen aus sehr vielen zum Teil extrem engen Kehren mit vielen Überraschungen. Ich möchte ein paar Beispiele nennen. Folgendes kann man vorfinden oder auch nicht. Einmal Fehlt die komplette Fahrspur da sie ins Tal abgerutscht ist, dann liegen Wassermelonen große Felsen auf der Straße. Dann stehen plötzlich Kühe, Ziegen, Schafe oder Hunde auf der Straße. Von den Ständigen tiefen Schlaglöchern möchte ich garnicht berichten. Ach ja bei mit Regen gefüllten Schlaglöchern kann man die tiefe nicht abschätzen, als jedes mal volles Risiko. Da die ganze Strasse über hunderte von km so aussieht, stellen die Griechen keine Warnschilder auf. Wir wussten nie, ob und wie lange es noch weiter geht. Mittags vespern wir an einem Rastplatz ganz einsam in den Bergen in einer kurzen Trockenphase. Weiter oben in den Bergen kamen dann noch Schneewehen die Dreiviertel der Strasse bedeckten hinzu. Das ist Abenteuer pur. Trotz aller Widrigkeiten erreichen wir die Passhöhe (1959m) des höchsten Passes in Griechenland. Immer Wieder erfrischen uns kleine und mittlere Schauer, sehr zur Freude von Markus. Rein in die Gummisau, raus aus der Gummisau. Bedingt durch die besonderen Straßenverhältnisse benötigen wir für 320 km 10 Stunden und sind platt als wir ankommen. Unser Hotel finden wir auf anhieb und das einchecken klappt gut. Wir haben ein schönes Zimmer mit Balkon. Duschen dann schnell zum Abendessen.

Das essen ist gut aber einfach. Dafür ist der Wein sehr gut. Um 23:00 gehen die Lichter aus.


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